Erfolgreicher Abschluss der Offenlegung: 2.000 Einwendungen gegen die KEINE A44!

1.070 Einwendungen (mehr als die Hälfte aller Einwendungen!) wurden dabei von uns eingesammelt!

Neueste Beiträge:

Bundesverkehrswegeplan ist verfassungswirdrig – schreibt euren Bundestagsabgeordneten

Trassenradeln und Baustelleninspektion 9.10. ab Helsa-Eschenstruth

Offener Brief an die Bundestagskandidat:innen zum Weiterbau der A44

Mit Klimacamp und Klimastreik zur MobilitätswendeJETZT!

2.000 Einwendungen gegen die A44 Pressemitteilung vom 02.08.2021

„Katastrophe mit Ansage!“, 19.7., 15 Uhr, Abgabe der Einwendungen im Regierungspräsidium Kassel.

Moritz Gorny in der HNA vom 4.8.21

Das Ende der Einwendungszeit

26.7.2021 – am letzen Tag der Frist haben wir noch die letzten Unterschriftenlisten unserer Sammeleinwendung und die gesammelten persönlichen Einwendungen in der Gemeinde Kaufungen abgegeben.

1.070 Einwendungen sind es am Ende geworden, die wir gegen den Autobahnneubau vorbringen . 750 Unterschriften für unsere Sammeleinwendung und 320 persönliche Einwendungen. 2.000 Einwendungen sind es insgesammt geworden: ein starkes Zeichen gegen die teuerste und unnötigste Autobahn der Welt. 1.000 Einwendungen wurden vor 16 Jahren eingereicht, beim letzten Versuche eine Planfeststellung zu erreichen. Heute haben wir das alleine schon zusammengebracht. Die Zeit der Einwendungen ist vorbei, die Frist abgelaufen. Jetzt geht es auf anderen Ebenenen weiter.

Wie geht es weiter? Erörterungstermin, Planfeststellung, Klage

Jetzt werden die Akten an die Autobahn GmbH zur Prüfung weitergereicht. Das sind die selben Menschen, die früher bei Hessen Mobil gearbeitet haben und die bisherigen Pläne ausgearbeitet haben. Sie müssen alle Einwendungen lesen und beantworten. Wenn das geschehen ist, wird zu einem öffentlichen Erörterungstermin eingeladen. Hier können alle Menschen ihre Einwendungen noch einmal erklären und bei Bedarf weitere Einwendungsgründe vorbringen.

Nach diesem Termin muss die Autobahn GmbH alle Einwendungen in die Planung einarbeiten oder begründet ablehnen. Ist das abgearbeitet, dann stellen sie ihren Planfeststellungsbeschluß vor, der dann aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Gerichtsverfahren beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beklagt werden wird. Erst nach dieser Klage gibt es ein Baurecht. Dann können Bäume gerodet und Baustellen eingerichtet werden.

Derzeit gibt es jedoch viele Bemühungen, diesen Klageweg einerseits zu verlängern – es sind mehrere Klimaklagen vor dem Europäischen Menschengerichtshof anhängig – und andererseits den Bundesverkehrswegeplan, die Grundlage aller Autobahnbauten, an sich in Frage zu stellen. Mit einer Klage gegen den Bundesverkehrswegeplan könnte die Notwendigkeit von weiteren Autobahnbauten generell in Frage gestellt werden und somit das Projekt A44 gestoppt werden.

Bis es also in Kaufungen Baurecht für die A44 gibt, vergehen mindestens fünf Jahre. Das bedeutet, dass bis dahin noch zwei Bundestagswahlen stattfinden werden, bei denen wir alle für eine neue Verkehrspolitik, eine echte Mobilitätswende stimmen können!

Deshalb: Keine A44 – jetzt erst recht!

Für alle Menschen, die in den nächsten Jahren Einwendungen gegen Autobahnbauten stellen wollen, haben wir unsere Beispieleinwendungen hier einmal zusammengefasst: Anleitung zum Einwendungen schreiben Viel Spaß und Erfolg wünschen wir euch bei eurer Arbeit!

Mitmachen gegen dieA44

Jetzt ist die Zeit des Durchatmens, des Resumierens und des Feierns. Wir wollen zurückschauen, welche Ziele wir erreicht haben und überlegen, wie es weitergeht. Welche neuen Themen werden wir aufgreifen, wo und wie uns engagieren? Wird es das KlimaCamp in Kassel sein? Sollen es bundesweite Aktionen zur IAA in München sein? Wollen wir uns nun um den Rückbau der schon gebauten Teile der A44 kümmern oder wollen wir (auch) die lokale Verkehrswende voranbringen? Alles das wird sich nach einem ausgedehnten Sommerurlaub zeigen…

Wer Lust hat sich uns anzuschließen kann sich melden über die info@keinea44.de mailadresse.